Der Verein

Der „Freundeskreis mephisto 97.6 e.V.“ wurde im Jahr 2000 gegründet, um alle, die bei mephisto ihr Handwerk lernen, miteinander zu vernetzen sowie die Ausbildung im Sender langfristig zu stärken. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch die Beiträge unserer Mitglieder.

Was wir für mephisto 97.6 tun

  • Wir organisieren und finanzieren Seminare und externe Auswertungen.
  • Wir fördern journalistische Projekte, Exkursionen und viele andere Dinge, die für die Aus- und Weiterbildung aller Redakteur:innen wichtig sind. Alle aktiven Redaktionsmitglieder dürfen Geld oder Sachmittel bei uns beantragen.
  • Mit unserem Coaching-Programm helfen wir mephistos, die Hilfe oder guten Rat bei einem persönlichen Projekt brauchen – zum Beispiel bei einem aufwendigen Feature, dem Verkauf von Beiträgen oder dem Einstieg ins Berufsleben. Schreib uns einfach!
  • Mit dem jährlich ausgeschriebenen Freundeskreis-Preis würdigen wir die Arbeit der Redakteur:innen.

Was du davon hast, Mitglied zu sein

  • Mit deinem Mitgliedsbeitrag finanzierst du die Ausbildung bei mephisto, um künftige Generationen zu unterstützen und ihnen die gleichen Chancen zu geben, die du bekommen hast. Wenn du magst, kannst du dich auch aktiv einbringen und beispielsweise das Programm auswerten oder ein Seminar geben.
  • Dir steht das riesige Netzwerk aus ehemaligen mephistos zur Verfügung.
  • Bei unseren regelmäßigen Stammtischen – zum Beispiel in Leipzig, Berlin oder Köln – lernst du Gleichgesinnte kennen.
  • Durch unseren Newsletter bleibst du auf dem Laufenden, was bei mephisto passiert.

Vorstand

Der Vorstand des Freundeskreises setzt sich aus sieben Personen zusammen. Im Mai 2021 hat die Mitgliedervollversammlung diesen Vorstand gewählt:

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist porträt-1024x1024.jpg.Peter Komarowski, Vorsitzender

Ursprünglich Neuruppiner (Feuerlöscher und Fontane), zwischenzeitlich Potsdamer (Sanssouci und Jauch) und seit 2009 Leipziger mit Herz und Seele. Meine heutige Wahlheimat ist für mich untrennbar mit mephisto verbunden. Noch nicht mal alle Umzugskisten ausgeräumt, habe ich damals schon an meinen ersten Beiträgen gesessen und die nächsten fünf Jahre gefühlt nichts anderes gemacht: Beiträge, Sendungen, Ressortleitungen, Chefredaktion. Irgendwann hat mich der MDR in seine Griffel bekommen, aber das nur am Rande. Mein Herzblut fließt auch nach der aktiven mephisto-Zeit in den Ausbildungssender – vier Jahre lang als Programmdirektor und nun im Freundeskreis. Nach all der intensiven Zeit habe ich das Gefühl, den Sender verstanden und alles schon mal erlebt zu haben. Und doch entdecke ich immer wieder Neues und bin überrascht von der Energie, die in diesem Projekt steckt. Was die Studierenden dort jeden Tag aufs Neue leisten, ist phänomenal. Und das will ich gerne weiter unterstützen.

Finný Anton, stellvertretende Vorsitzende

Hauptsächlich ehrenamtlich in den Redaktionsräumen, nebenbei der KMW-Bachelor – so sah mein Leben vier aufregende Jahre lang aus. Los ging’s bei mir im Sommer 2015 mit der Akademie, weiter mit den Nachrichten, der Chefredaktion und dem Moderieren. Gearbeitet habe ich beim Internetradio detektor.fm oder für das Nachrichtenkompetenz-projekt Lie Detectors. Heute bin ich in Bremen und studiere meinen Master in „Medienkultur & Globalisierung“. So ganz konnte ich mich vom Leipziger Uni-Radio nie trennen. Für mich war und ist mephisto ein Raum zum Ausprobieren, Lernen, Fehler machen und Experimentieren. Für diesen besonderen Ort der journalistischen Ideen und Ausbildung junger, künftiger Journalist*innen möchte ich mich auch in Zukunft gern einsetzen.“

Kersten Mügge, Schatzmeister

Inzwischen arbeite ich zwar schon länger beim NDR (fast 15 Jahre) als ich bei mephisto (fast acht Jahre) war. Inzwischen bin ich Redakteur.  Nach vielen Jahren als freier Mitarbeiter im Reporterpool mit investigativen, hintergründigen oder schnell gemachten Reportagen, plane ich nun vor allem das Programm und betreue dabei Reporter*innen. Dabei sind die journalistischen Fähigkeiten und Werte, die ich bei mephisto gelernt habe, jeden Tag eine große Hilfe. Bei mephisto war ich während meines kompletten, sehr langen Studiums (Politik, Journalistik, Soziologie) Ressortleiter (Direkt, Nachschlag) und Chefredakteur, sowie RvD, Moderator und Nachrichtensprecher. Ich will mit der Arbeit des Freundeskreises dazu beitragen, dass mephisto als Ausbildungsstätte in der mir bekannten Form erhalten bleibt: als von Studenten geleitete Redaktion, die mit journalistischer Qualität für Medienvielfalt in Leipzig sorgt. Gern komme ich mehrmals im Jahr für Seminare nach Leipzig, ansonsten kümmere ich mich als Schatzmeister des Vereins vor allem um organisatorische Angelegenheiten.

Sophie Rauch, Beisitzerin

2016 kam ich das erst Mal zu mephisto. Eigentlich mit dem Ziel mein Praktikum für die Uni dort zu absolvieren – am Ende verbrachte ich fast fünf Jahre dort und entdeckte meine Liebe am Journalismus. Nach der Ressortleitung von Online und M19 ging es in die Cheffe und als Moderatorin ans Mikrofon. Mephisto hat mich geprägt und mir den Weg in den Journalismus geebnet. Nun mache ich vor allem Onlinejournalismus und bin als Social Media-Redakteurin beim MDR unterwegs – und halte Kontakt zum alten Freund mephisto indem ich mich im Freundeskreis engagiere.

Thomas Tasler, Beisitzer

Als ich Ende Oktober 2016 das erst Mal in den Redaktionsräumen vorbeigeschaut habe, wollte ich eigentlich zur Musikredaktion und schauen, ob man da auch über Jazz berichten kann. Doch irgendwie landete ich im Büro der Tagesaktuellen. Zwei Ressortleitungen (Online und Direkt), Moderationsausbildung und eine Chefredaktion später ist aus mir zwar noch immer kein Jazzkritiker von Weltrang geworden, aber für den MDR in und aus Sachsen-Anhalt zu berichten ist mitunter deutlich aufregender. In meinen fast drei Jahren bei mephisto habe ich unglaublich viel über Journalismus aber auch über mich selbst lernen können. Deshalb ist mephisto für mich ein ganz besonderer Ort, der vor allem auch für berufliche Quereinsteiger wie mich von unschätzbarem Wert ist und den ich auch in Zukunft unterstützen und fördern möchte.

Wiebke Schindler, Beisitzerin

Bei mephisto reingestolpert bin ich schon vor meiner ersten Vorlesung. Der Sender hat mich von der ersten Sekunde an gepackt. Meine große Liebe war der Nachschlag, da war ich Redakteurin und Ressortleiterin. Wie textet man fürs Radio? Welchen Regler muss ich wie drehen? Und wie funktioniert eigentlich ein Schnittprogramm? All das habe ich bei mephisto gelernt, mein ganzes Handwerkszeug. Ich kenne keinen vergleichbaren Sender, in dem es sich so frei Radio machen lässt und dabei gleichzeitig auch noch so professionell zugeht. Für mich ist mephisto einer der besten Orte um Radio-Machen zu lernen, einer der besten Orte überhaupt in Leipzig. Gerne möchte ich mich dafür einsetzen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Mittlerweile arbeite ich für MDR AKTUELL als Reporterin und habe dafür das Radio-Gesicht gegen das Fernseh-Gesicht eingetauscht (aber im Herzen natürlich immer noch Radio-Gesicht). Im MDR-Kosmos treffe ich ständig auf ehemalige mephistos. Das freut mein Herz, da kriege ich immer ganz heimelige Gefühle. 

Yannick Jürgens, Beisitzer

Kurz nach Beginn meines Studiums an der Uni Leipzig setzte ich 2011 zum ersten Mal den Schritt über die Türschwelle von mephisto. Damals hätte ich niemals gedacht, dass der Laden mich noch so lange begleiten und grundlegend zu der Entscheidung beitragen würde, Journalist zu werden. Heute bin ich überglücklich über die Erfahrungen als Redakteur, Ressortleiter vom Nachschlag und Moderator sowie über viele Freundschaften, die dort entstanden sind. Und egal ob MDR oder NDR – noch heute taucht mephisto regelmäßig in meinem Berufsalltag auf. Dann oft in Form von Kolleg*innen, die dort ebenso ihre ersten journalistischen Schritte gemacht haben. Das zeigt wiederum die Einzigartigkeit dieses Ausbildungssenders: mephisto ist überall in der deutschen Medienlandschaft zu finden – und das gilt es zu fördern.