Der Verein

Wir wollen alle, die bei mephisto ihr Handwerk lernen, miteinander vernetzen sowie die Ausbildung im Sender langfristig stärken.

Der „Freundeskreis mephisto 97.6 e.V.“ wurde im Jahr 2000 gegründet. Wir finanzieren unsere Arbeit hauptsächlich durch die Beiträge unserer Mitglieder.

Was wir für mephisto 97.6 tun

  • Wir organisieren und finanzieren jeden Monat ein bis zwei Seminare für den Sender – eine Mischung aus journalistischen Basis-Trainings und inhaltlichen Wünschen aus der Redaktion.
  • Wir finanzieren das professionelle Sprechtraining für Redakteur:innen.
  • Wir bieten jedem Ressort mindestens zwei externe Auswertungen pro Jahr. Zusätzlich organisieren wir Auswertungen bei großen Events wie Wahlberichterstattung oder der Buchmesse.
  • Wir ergänzen diese Bildungsangebote durch Q&A-Veranstaltungen zu beruflichen Fragen.
  • Wir fördern journalistische Projekte, Exkursionen und viele andere Dinge, die für die Aus- und Weiterbildung wichtig sind. Alle aktiven Redakteur:innen dürfen Geld oder Sachmittel bei uns beantragen.
  • Mit unserem Coaching-Programm unterstützen wir Redakteur:innen, die Hilfe oder guten Rat bei einem persönlichen Projekt brauchen – zum Beispiel bei einem aufwendigen Feature, dem Verkauf von Beiträgen oder dem Einstieg ins Berufsleben.
  • Mit dem jährlich ausgeschriebenen Freundeskreis-Preis würdigen wir die Arbeit der Redakteur:innen.
  • Wir stehen in regelmäßigem Austausch mit der Chefredaktion und der Programmdirektion, um die Zukunft des Senders sowie die Autonomie und Integrität der Redaktion zu gewährleisten. Generell sind wir für alle Redakteur:innen ansprechbar.
  • In den jährlichen Mitgliederversammlungen und unregelmäßigen Beteiligungsverfahren kannst du maßgeblich über Ausrichtung, Struktur und Aktivitäten des Vereins mitbestimmen.

Was du davon hast, Mitglied zu sein

  • Mit deinem Mitgliedsbeitrag finanzierst du die Ausbildung bei mephisto, um künftige Generationen zu unterstützen und ihnen die gleichen Chancen zu geben, die du bekommen hast.
  • Wenn du magst, kannst du dich auch aktiv einbringen und beispielsweise das Programm auswerten oder ein Seminar geben.
  • Dir steht das riesige Netzwerk aus ehemaligen mephistos zur Verfügung, um Rat zu suchen, Expert:innen zu finden, Job-Perspektiven zu erfragen oder einfach in Kontakt zu bleiben.
  • Bei unseren regelmäßigen Stammtischen – zum Beispiel in Leipzig, Berlin oder Köln – lernst du Gleichgesinnte kennen.
  • Durch unseren Newsletter bleibst du auf dem Laufenden, was bei mephisto passiert.

Vorstand

Sieben Personen bilden den Vereinsvorstand. Im Oktober 2025 hat die Mitgliederversammlung diesen Vorstand gewählt:

Justin Andreae,
Vorsitzender

Zuständig für Mitgliedsanträge und externe Kommunikation

Mal aus Spaß ein, zwei Beiträge machen“: Mit diesem Anspruch bin ich 2018 zu einer Redaktionskonferenz von mephisto gegangen. Uni-Radio schien mir wie ein nettes Hobby, beruflich wollte ich Lehrer werden. Es kam anders: Schon die Arbeit am allerersten Beitrag (Thema: Karstadt-Aus in Leipzig) machte mir so viel Freude, dass mephisto schnell zu meinem Lebensmittelpunkt wurde. Es folgten Ressortleitung, Moderation und Chefredaktion. Inzwischen arbeite ich als TV-Reporter für verschiedene MDR- und ARD-Formate. Wenn ich in die Redaktionsräume von mephisto zurückkehre – zum Beispiel für eine Sendungsauswertung –, spüre ich aber immer noch das selbe Kribbeln wie damals beim allerersten Radiobeitrag.

Sophie Rauch,
stellv. Vorsitzende

Zuständig für Kontakt zur Redaktion

2016 kam ich das erst Mal zu mephisto. Eigentlich mit dem Ziel mein Praktikum für die Uni dort zu absolvieren – am Ende verbrachte ich fast fünf Jahre dort und entdeckte meine Liebe am Journalismus. Nach der Ressortleitung von Online und M19 ging es in die Cheffe und als Moderatorin ans Mikrofon. Mephisto hat mich geprägt und mir den Weg in den Journalismus geebnet. Nun mache ich vor allem Onlinejournalismus und bin als Social Media-Redakteurin beim MDR unterwegs – und halte Kontakt zum alten Freund mephisto indem ich mich im Freundeskreis engagiere.

Peter Komarowski,
Schatzmeister

Zuständig für die Finanzen

Ursprünglich Neuruppiner (Feuerlöscher und Fontane), zwischenzeitlich Potsdamer (Sanssouci und Jauch), seit 2009 Leipziger mit Herz und Seele. Meine heutige Wahlheimat ist für mich untrennbar mit mephisto verbunden. Noch nicht mal alle Umzugskisten ausgeräumt, habe ich damals schon an meinen ersten Beiträgen gesessen und die nächsten fünf Jahre gefühlt nichts anderes gemacht: Hörspiele, Sendungen, Ressortleitungen, Chefredaktion. Irgendwann hat mich der MDR in seine Griffel bekommen, aber das nur am Rande. Mein Herzblut fließt auch nach der aktiven mephisto-Zeit in den Ausbildungssender – vier Jahre lang als Programmdirektor und nun im Freundeskreis (seit 2019 Beisitzer, seit 2021 Vorsitzender). Nach all der intensiven Zeit habe ich das Gefühl, den Sender verstanden und alles schon mal erlebt zu haben. Und doch entdecke ich immer wieder Neues und bin überrascht von der Energie, die in diesem Projekt steckt. Was die Studierenden dort jeden Tag aufs Neue leisten, ist phänomenal. Und das will ich gerne weiter unterstützen.

Bobo Mertens,
Beisitzer

Zuständig für Seminare

Das Jahr 2015 war für mich der Startschuss bei mephisto. Gerade angefangen zu studieren, habe ich einen kleinen Aushang unten im Foyer der Uni gesehen und bin daraufhin direkt in den Sender gelaufen. Angefangen habe ich beim Kultstatus, danach kam gleich die Akademie und die Ressortleitung des Faustschlags. Nach einer Ausbildung in der Nachrichtenredaktion und der Moderation war für mich der Grundstein für den Journalismus gelegt – dem ich bis heute so viel verdanke und der beim MDR zu meinem Beruf geworden ist. Viele Leute setzen sich mit Engagement und Tatkraft für den Sender ein, und genau diese Energie – die Freiwilligkeit, Lockerheit aber auch Professionalität hat mir immer sehr gefallen. Ein bisschen was will ich davon zurückgeben, indem ich mich nun weiter für mephisto und den Freundeskreis engagiere.

Birgit Raddatz,
Beisitzerin

Zuständig für den Newsletter und besondere Projekte

Ich erinnere mich noch genau an das Gefühl, als ich fast am Ende meiner Zeit bei mephisto den vom Freundeskreis ausgelobten Preis für eine Reportage überreicht bekam. Für mich ist das bis heute eine der größten Wertschätzungen überhaupt. 

Zu mephisto bin ich klassisch über die Winterakademie 2011 gekommen. Ins Radio war ich schon vorher verliebt, aber dieser Sender hat mich erst zu einer Radiomacherin werden lassen. Nicht nur, dass ich ein realistisches Bild davon bekam, wie es ist, als Reporterin, Faustschlag-Ressortleitung und kurz als Moderatorin zu arbeiten – Sprechtraining, Seminare und der Teamgeist des Senders gaben mir auch das nötige Selbstvertrauen dazu. Es war nicht immer alles ganz einfach: Trotzdem war mephisto mein selbsternanntes Wohnzimmer! 

Schließlich zog es mich für das Volontariat doch nach Potsdam und später nach Berlin, aber dank mephisto durfte ich mit einer großen Portion Professionalität in den Beruf starten.

Den Kontakt zum Sender halte ich seit meinem Umzug über den Verein und möchte nun noch aktiver einen Teil davon zurückgeben, was mephisto mir gegeben hat. 

Lukas Raschke,
Beisitzer

Zuständig für Auswertungen

Als ich 2014 mein KMW-Studium in Leipzig begann, wurde mir schnell klar, dass ich währenddessen wahnsinnig viel Zeit für andere Dinge haben würde. Es leben die Geisteswissenschaften! Der Ausbildungssender mephisto 97.6 bot mir eine gesunde Alternative zu stereotypen Studi-Hobbys wie Kneipen und Trendsport. Die Redaktions- und Studioräume wurden schon bald zu einem zweiten Wohnzimmer für mich, viele Kolleginnen zu guten Freundinnen und die Arbeit zur Passion. Hörspiele, Moderationen und jede erdenkliche Form von bodenloser Unverschämtheit verpackt im satirischen Gewand des glorreichen Nachschlags († 2020) – mephisto 97.6 hat mich mit seinen unendlichen kreativen Möglichkeiten nicht nur erfüllt, sondern auch beruflich gediegen nach vorne gebumst. Ich war plötzlich qualifiziert, als Sprecher im Radio zu jobben, ein Volontariat zu absolvieren und inzwischen an verschiedenen Projekten und Formaten im MDR zu arbeiten. Wer so viel bekommt, muss auch was zurückgeben. Und das möchte ich gerne auf diesem Weg hier tun.

Max Koterba,
Beisitzer

Zuständig für die Infrastruktur des Vereins

Bei der Uni frisch eingeschult wollte ich irgendwas machen, was nix mit meinem Jura-Studium zu tun hatte, was komplett andere Themen bespielt und Muskeln kitzelt. Der Foyer-Wegweiser „mephisto 97.6 3.OG“ war dann wohl sowas wie der Honigtopf, nach dem ich gesucht hatte. Ich habe dort so viel über Journalismus, Gemeinschaft, Wahrhaftigkeit, Satire und „einfach mal machen“ gelernt, dass ich ziemlich schnell in mehr Verantwortung reingequatscht worden bin. Vom Schreiben, Sprechen, übers Ressortleiten und Moderieren habe ich so viel Spaß gehabt und gelernt, dass ich dem Laden gerne was zurückgeben will. Ich bin im Vorstand, weil ich dazu beitragen will, dass die zukünftig Verirrten, die in der Uni dem Wegweiser folgen, ähnlich reiche Erlebnisse haben können, wie ich sie bei mephisto hatte.